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Es ist normal, verschieden zu sein

Bei uns leben Menschen mit ihren unterschiedlichen Begabungen und Fähigkeiten. Ob in unseren Einrichtungen, in den Kommunen oder Kirchengemeinden:
gleichberechtigt miteinander zu leben und voneinander zu lernen ist unsere Vision. Seit über 130 Jahren.

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21.03.2018

„Angebote müssen sich am Menschen orientieren“

Dr. Albrecht Schütte (MdL) besuchte Berufsbildungswerk Mosbach-Heidelberg

Dr. Albrecht Schütte (r.) Parlamentarier und Hobbyradler, ließ sich bei seinem Besuch unter anderem bei den BBW-Fahrradmonteuren Tipps geben.

Heidelberg. Das Berufsbildungswerk (BBW) Mosbach-Heidelberg ist eine berufliche Bildungseinrichtung für junge Menschen mit besonderem Förderbedarf. Hierbei sind Lerninhalte, Ausbildungsgestaltung, Ausstattung und begleitende Hilfen auf die besonderen Bedürfnisse der Zielgruppe ausgerichtet. Rund 120 junge Menschen werden am Standort Heidelberg in vier Ausbildungsbereichen ausgebildet.

Standort Heidelberg: ein Stück Dezentralisierung
Vom Standort in Heidelberg machte sich jetzt der Landtagsabgeordnete Dr. Albrecht Schütte ein Bild. Im Gespräch mit Schütte schilderte der Leiter des BBW Mosbach-Heidelberg, Manfred Weiser, die Entwicklung der Bildungseinrichtung, die unter der Trägerschaft der Johannes-Diakonie Mosbach steht. Seit September 2011 betreibt das BBW Mosbach-Heidelberg den Standort in Heidelberg und bietet so die Möglichkeit einer wohnortnahen Ausbildung. Dies sei ein Schritt in Richtung Dezentralisierung, wie er aktuell angestrebt werde, so Weiser. Dabei dürfe man das Kind aber nicht mit dem Bade ausschütten, waren sich Weiser und Schütte einig, für manche Menschen mit Einschränkungen könne die optimale Förderung nur in Kompetenzzentren wie denen der Johannes-Diakonie in Mosbach oder Schwarzach stattfinden. Christina Anger, Ausbildungs- und Standortleiterin des BBW in Heidelberg, erklärte: „Hier wird keiner zurückgelassen, aber dafür braucht es natürlich eine intensive Betreuung.“

Weiser erläuterte kommende Projekte, die diese Angebote ausbauen sollen. So führe man nicht nur zum neuen Schuljahr weitere Ausbildungsberufe ein, man versuche auch gänzlich neue Wege zu gehen: „Wir möchten moderne Mittel und virtuelle Klassenzimmer nutzen.“ Hier gäbe es bereits eine Zusammenarbeit mit dem baden-württembergischen Kultusministerium. Weitere zukünftige Projekte sollen ein virtuelles Vollangebot mit Coaching und Therapieangeboten integrieren. Schütte sagte seine Unterstützung zu: „Wir müssen diese Ressourcen der modernen Technik nutzen und optimieren.“

Bei einem Rundgang durch den Standort Heidelberg schaute Schütte den Auszubildenden über die Schulter und informierte sich über die Inhalte der einzelnen Berufe. Im Gespräch mit Auszubildenden der Fahrradtechnik ließ sich Schütte das Vorgehen bei einer Fahrradreparatur erläutern und fragte nach Rat bezüglich seines eigenen Rades. Die jungen Männer gaben dem Hobbyradler nützliche Tipps.

Vor-Ort-Termin im BBW-Friseursalon
Junge Frauen, die vor ihrer Gesellenprüfung in der Friseurausbildung stehen, konnten Schütte zwar keinen auf seine Person bezogenen Tipp geben, zeigten dem Abgeordneten aber, wie eine Dauerwelle gemacht wird. Schütte wünschte ihnen viel Glück für die Prüfung. Stolz war Friseurmeister Frank Beisel auf die Fortschritte seiner Schützlinge, aber auch darüber, dass eine seiner Auszubildenden mehrere Bilder für eine Vernissage geschaffen hat.


Kontakt

Die Unternehmenskommunikation der Johannes-Diakonie Mosbach hilft Ihnen bei Fragen zu dieser News gerne weiter. Ihre Ansprechpartner sind:
• Michael Walter, Telefon: 06261 88-734, E-Mail: Michael.Walter(at)johannes-diakonie.de
• Andreas Lang, Telefon: 06261 88-577, E-Mail: Andreas.Lang(at)johannes-diakonie.de