Wie können Menschen mit Lernschwächen oder Hörbeeinträchtigungen besser in die Berufsausbildung integriert werden? Das neue Erasmus+-Projekt "HortiFoodInclusion" geht dieser Frage nach – mit innovativen, sinnesbasierten Lehr- und Lernmaterialien für die Bereiche Gartenbau und Lebensmittelverarbeitung. Unter der Leitung der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik Wien arbeiten fünf renommierte europäische Partner zusammen, um inklusive Bildungschancen zu schaffen und die Wettbewerbsfähigkeit von Lernenden auf dem Arbeitsmarkt zu stärken.
Lernen mit allen Sinnen – für mehr Chancengleichheit
Das Projekt, das von November 2025 bis Oktober 2028 läuft, zielt darauf ab, Berufsausbilder und -ausbilderinnen zu befähigen, individuelle Lernbedürfnisse besser zu berücksichtigen. Durch die Entwicklung von digitalen Handbüchern, Blended-Learning-Kursen und einem offenen Online-Kurs (MOOC) sollen praxisnahe Materialien entstehen, die nicht nur Fachwissen vermitteln, sondern auch systemisches Denken fördern.
Europäische Zusammenarbeit für inklusive Bildung
Beteiligt sind renommierte Einrichtungen aus fünf Ländern:
- Österreich: Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik Wien (Koordination)
- Deutschland: Berufsbildungswerk (BBW) Mosbach-Heidelberg
- Spanien: Fundación Montemediterráneo
- Slowakei: Lisov Muzeum
- Portugal: Wonderchapter
Gemeinsam analysieren sie die aktuelle Situation in den Partnerländern, erstellen didaktische Konzepte und entwickeln ein Kompetenzprofil für Lehrende, das als Grundlage für zukünftige Lernformate dient.
Kontakt für Rückfragen: Nils Fischer, Eramus-Plus-Korrdination, Telefon: +49 151 44225999, E-Mail: nils.fischer@johannes-diakonie.de
Mehr Informationen: Erasmus+ Programm der EU








