... stark für Menschen

Ein Werkzeugkasten für die digitale Zukunft

Matthias Hohnen, Max Vierling und ihr Lehrer Tobias Siebig (von lienks) beim Workshop für den BBW-Maker-Space.
Bei einem Planungsworkshop sammelten Tobias Siebig und seine Schüler Max Vierling sowie Matthias Hohnen (v. r.) Ideen für den „Maker Space“.

Das Berufsbildungswerk Mosbach Heidelberg setzt einen konsequenten Akzent in Richtung digitale Zukunft: Mit einer Förderung von 10 000 Euro entsteht im BBW ein mobiler „Maker Space“, der als interaktiver Lern und Experimentierort für IT Talente konzipiert ist. Ziel ist es, junge Menschen – insbesondere Auszubildende im IT Bereich – mit Werkzeugen, Technologien und Raum zu versorgen, mit denen sie in den digitalen Berufen von morgen aktiv gestalten können.

Was ist ein „Maker Space“?
Ein Maker Space ist mehr als ein Werkraum: Es ist ein kreativer Labor und Experimentierraum, in dem theoretische Inhalte aus dem Unterricht unmittelbar in die Praxis umgesetzt werden. Im mobilen Maker Space am BBW Mosbach Heidelberg werden digitale und technische Grundlagen spielerisch und handlungsorientiert erfahrbar gemacht – von der Programmierung von Mikrocontrollern über einfache Robotersteuerungen bis hin zu digitalen Steuerungssystemen und Einblicken in künstliche Intelligenz.

Mobiles Experimentierfeld für Auszubildende
Der Clou des neuen Projekts: Der Maker Space ist mobiler Natur. Er kann je nach Bedarf in verschiedenen Gruppenräumen, Werkstätten oder Ausbildungsbereichen aufgebaut werden. Damit wird die digitale Bildung nicht in einen festen Raum eingeschlossen, sondern trägt zu den Auszubildenden – und nicht andersherum. Besonders für IT Klassen, aber auch für technische und hauswirtschaftliche Berufe, entsteht so ein flexibles Lernfeld, in dem digitale Denkweisen, Problemlösungsstrategien und Teamarbeit gefördert werden.

Zukunftsfähige Kompetenzen gefragt
Mit dem mobilen Maker Space reagiert das BBW gezielt auf die wachsende Bedeutung digitaler Fähigkeiten in allen Berufen. Die Auszubildenden lernen nicht nur, wie sie Software bedienen, sondern wie sie selbst Ideen in funktionierende Lösungen übersetzen – sei es ein simples Automatisierungsprojekt, eine intelligente Steuerung oder ein Prototyp für ein digitales Projekt. Diese Kompetenzen sind Treiber für die eigene Berufsperspektive und tragen dazu bei, dass junge Menschen selbstbewusst in die Arbeitswelt gehen und sich als Gestalter statt nur als Nutzer digitaler Technologien verstehen.

Förderung als Investition in Talente
Die Förderung in Höhe von 10 000 Euro ermöglicht den Aufbau eines durchdachten, modular aufgebauten Maker Spaces mit Laptops, Mikrocomputern, Sensoren, Steuerungseinheiten, Displayelementen und Materialien für einfache Prototypen. Die Mittel wirken wie ein Werkzeugkasten: Sie geben dem BBW die Möglichkeit, technisch am Puls der Zeit zu bleiben und gleichzeitig niedrigschwellige, niedrigschwellige Einstiege für Auszubildende zu schaffen, die erst am Anfang ihrer digitalen Reise stehen. So wird aus der Förderung eine langfristige Investition in Talente, die in Zukunft maßgeblich an der digitalen Transformation mitgestalten werden.

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