... stark für Menschen

Am BBW nimmt der „Maker Space“ Form an

Matthias Hohnen, Max Vierling und ihr Lehrer Tobias Siebig (von lienks) beim Workshop für den BBW-Maker-Space.
Bei einem Planungsworkshop sammelten Tobias Siebig und seine Schüler Max Vierling sowie Matthias Hohnen (v. r.) Ideen für den „Maker Space“.

Mosbach. Nur wenige Wochen nach Bekanntgabe der Förderung wird das Projekt „Maker Space“ an der Berufsschule des Berufsbildungswerks (BBW) Mosbach-Heidelberg sichtbar. In einem Workshop erarbeiteten BBW-Schüler zusammen mit dem Lehrer und Projektleiter Tobias Siebig erste Ideen. Das BBW erhält für das Projekt eine Förderung in Höhe von 10.000 Euro und ist eine von 102 Einrichtungen, die im Rahmen der Initiative „Zukunft Mitgemacht“ aus rund 600 ausgewählt und ausgezeichnet wurden. Hinter „Zukunft Mitgemacht“ stehen das Deutsche Kinderhilfswerk sowie namhafte Unternehmen wie Procter & Gamble oder Rossmann. Das Berufsbildungswerk Mosbach-Heidelberg macht Ausbildungsangebote für junge Menschen mit besonderem Förderbedarf, unter anderem im Bereich IT.

Der „Maker Space“ am BBW solle ein offener Lernraum werden, wo Technik außerhalb klassischer Unterrichtsformate ausprobiert und erforscht werden kann, erklärt Tobias Siebig. Er ist seit Beginn des Schuljahres Lehrkraft im BBW-Fachbereich IT. „Wir wollen einen Ort schaffen, an dem junge Menschen ihre Begeisterung für Technik entdecken und entwickeln können“, erklärt Siebig. Den „Maker Space“ plant er als eine Art mobile Werkbank, die innerhalb des BBW dort aufgebaut werden kann, wo sie gerade benötigt wird. Die Planungen dafür wurden jetzt bei einem Workshop konkreter gemacht. Ausgestattet mit Microcontrollern und anderer Technik soll der „Maker Space“ schwerpunktmäßig im Fachbereich IT zum Ausprobieren, etwa von Virtual Reality oder 3-D-Druck, einladen.

Schulleiter Thorsten Ringwald ist wie Tobias Siebig begeistert, dass die Idee die Juroren des Projekts „Zukunft Mitgemacht“ überzeugen konnte. Immerhin stand man im Wettbewerb mit Bildungseinrichtungen aus ganz Deutschland. Fürs BBW erhofft er sich vielfältige Lernimpulse und einen Schub für die IT-Berufe, etwa im Bereich Systemintegration: „Wir wollen speziell Teilnehmenden unserer beruflichen Vorförderung, die Chance geben, beim praktischen Tun IT-Berufe für sich zu entdecken“, so Ringwald.

Nach dem Planungsworkshop möchten Tobias Siebig und seine Schüler den „Maker Space“ nun ausgestalten. Material soll beschafft, die mobile Werkbank eingerichtet und erste Projekte durchgeführt werden. Die Förderung von „Zukunft Mitgemacht“ schafft dafür die notwendige Grundlage.

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