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Es ist normal, verschieden zu sein

Bei uns leben Menschen mit ihren unterschiedlichen Begabungen und Fähigkeiten. Ob in unseren Einrichtungen, in den Kommunen oder Kirchengemeinden:
gleichberechtigt miteinander zu leben und voneinander zu lernen ist unsere Vision. Seit über 130 Jahren.

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22.09.2017

Die Konstante heißt: Veränderung

Festakt zum 40-jährigen Bestehen des Berufbildungswerks Mosbach-Heidelberg

BBW-Leiter Manfred Weiser konnte neben vielen Gästen auch den großen APG-Chor zur 40-Jahr-Feier begrüßen. Foto: Michael Walter

Mosbach. Stimmgewaltig war der Auftakt zum Festakt: Vier Jahrzehnte Berufsbildungswerk (BBW) Mosbach-Heidelberg galt es zu feiern und von vier Seiten umrahmte der große Chor des Auguste-Pattberg-Gymnasiums (APG) die Gäste in der vollbesetzten BBW-Aula. 80 junge Sängerinnen und Sänger trugen unter der Leitung von Patrick Bach die passende Musik zur Festveranstaltung bei. „Ein Zeichen unserer lebendigen und gelebten Bildungspartnerschaft“, so honorierte BBW-Leiter Manfred Weiser den Auftritt in seiner Begrüßung.

Die Bildungspartnerschaft bietet Jugendlichen von BBW und APG die Chance, bei unterschiedlichen Projekten miteinander in Kontakt zu kommen. Sie ist nur ein Beispiel, wie das BBW mit neuen Ideen auf veränderte Ansprüche an berufliche Bildung eingeht. Viele weitere Beispiele wurden im Laufe der Feierstunde genannt. „Veränderung“ lautete dementsprechend das Leitthema, an dem sich viele der zahlreichen Grußwort-Redner orientierten. Denn in den Jahrzehnten seines Bestehens hat das Berufsbildungswerk viele Umwälzungen der Bildungslandschaft erlebt und erfolgreich gemeistert, wie beim Festakt sehr deutlich wurde.

Das BBW wurde 1977 in Mosbach als Bildungs- und Förderstätte für lern- und mehrfachbehinderte Jugendliche und junge Erwachsene gegründet. Zunehmend zählen psychisch beeinträchtigte Menschen zum Klientel. Bis heute findet in den damals errichteten Ausbildungsstätten auf dem Gelände des Mutterunternehmens Johannes-Diakonie ein Großteil der Ausbildung statt. Im Jahre 2011 wurde in Heidelberg ein weiterer Standort gegründet ‒ nur eine von vielen Neuerungen in der BBW-Geschichte.

Für „40 Jahre beständigen und gestalteten Wandel“ dankte Manfred Weiser beim Festakt unter anderem den Arbeitsagenturen, Schulen und weiteren Kooperationspartnern, die zahlreich unter den Gästen vertreten waren. Der Vorstandsvorsitzende der Johannes-Diakonie, Dr. Hanns-Lothar Förschler, lobte die „idealtypische“ Förderung in den Lebensbereichen Ausbildung, Schule und Internat. Dem besonderen Dank der Verantwortlichen an die BBW-Mitarbeiter für die geleistete Arbeit schloss sich auch Mitarbeitervertreter Klaus Helmling an.

Wie das BBW gesellschaftliche Veränderung und Bildungsarbeit erfolgreich verbindet, machte Thekla Schlör, Leiterin der Agentur für Arbeit Schwäbisch-Hall Tauberbischofsheim, an aktuellen Beispielen deutlich. Sie nannte in ihrem Dankeswort unter anderem die gemeinsame Praxisausbildung in Betrieben und die jüngst gestartete berufliche Förderung von jugendlichen Flüchtlingen. Einen Blick zurück auf die bisherige Unterstützung von Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf unternahm Mechtild Ziegler vom Bundesverband „Lernen fördern“.

Dass inklusive Bildung und Förderung dem einzelnen wie auch der gesamten Gesellschaft nützt, hoben als politische Vertreter die Bundestagsabgeordneten Alois Gerig und Dr. Dorothee Schlegel hervor. Stellvertretend für alle BBW-Auszubildenden sprach Schlegel deren Vertretern Patrick D`Apolonia, Isabella Schlicksupp und Doruk Talha ihre Anerkennung aus. Der Erste Landesbeamte
Dr. Björn-Christian Kleih gratulierte im Namen des Neckar-Odenwald-Kreises dem Kooperationspartner BBW: „Was hier in 40 Jahren geleistet wurde, sucht seinesgleichen.“

In einem Festvortrag bilanzierte Petra Spätling-Fichtner vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales das Wirken der Berufsbildungswerke. Sie blickte zurück auf gesetzliche Rahmenbedingungen von der Idee der Fürsorge bis hin zum Prinzip gesellschaftlicher Teilhabe und dem kürzlich in Kraft getretenen Bundesteilhabegesetz. „Die einzige Konstante in den Berufsbildungswerken ist Veränderung“, lautete auch ihr Fazit. Und noch eines sei gewiss: „Für viele Jugendliche werden Sie auch in Zukunft unentbehrlich sein, um im Leben Fuß zu fassen.“  Das abschließende Lied des APG-Chores „Lass uns gehen“ nahmen die Gäste nicht wörtlich, sondern ließen die Feierstunde mit Gesprächen in entspannter Atmosphäre ausklingen.


Kontakt

Die Unternehmenskommunikation der Johannes-Diakonie Mosbach hilft Ihnen bei Fragen zu dieser News gerne weiter. Ihre Ansprechpartner sind:
• Michael Walter, Telefon: 06261 88-734, E-Mail: Michael.Walter(at)johannes-diakonie.de
• Andreas Lang, Telefon: 06261 88-577, E-Mail: Andreas.Lang(at)johannes-diakonie.de