
Pädagogische Kleinstarbeitsgruppen
Arbeit für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf
Perspektiven und Teilhabe am Arbeitsleben schaffen
Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf haben individuelle Ziele und Bedürfnisse im Arbeitsleben. Unsere Pädagogischen Kleinstarbeitsgruppen bieten ihnen einen geschützten Rahmen, um vorhandene Fähigkeiten zu stärken und neue Kompetenzen zu entwickeln.
Für Personen, denen eine Tätigkeit in einem Arbeitsbereich der Werkstätten aufgrund ihrer Einschränkungen (noch) nicht oder nicht mehr möglich ist, bieten wir angepasste Beschäftigungen. Dabei möchten wir praktische Kenntnisse und Fertigkeiten vermitteln und fördern. Durch eine arbeitsbezogene Tagesstruktur ermöglichen wir gezielt die Teilhabe am Arbeitsleben.
Unsere barrierefreien Räumlichkeiten sind offen zur Werkstatt hin, sodass Hospitationen, Praktika und gemeinsame Projekte jederzeit möglich sind. Wir berücksichtigen die individuellen Interessen und Bedarfe und bieten pflegerische Leistungen, sofern diese notwendig sind.
Leistungen & Ziele
Unsere Leistungen:
- Erwerb und Erhalt praktischer Kenntnisse und Fertigkeiten zur Lebensweltgestaltung mit Arbeitsbezug
- Arbeitsweltbezogene Tätigkeiten innerhalb und außerhalb der Kleinstarbeitsgruppen (z. B. Postdienste, Grünpflege im Garten und Außengelände)
- Förderung der Mobilität (Beweglichkeit, Fein- und Grobmotorik)
- Individuelle arbeitsbezogene Bildungsmaßnahmen (Fach-, Sozial- und Methodenkompetenz)
- Hospitationen und Erprobung von Arbeitsschritten in der WfbM
- Training lebenspraktischer Handlungen
- Förderung von Sprache und Kommunikation
- Exkursionen im Sozialraum (z. B. Firmen- und Museumsbesuche)
Unsere Ziele:
- Schaffung eines zweiten Lebensbereichs außerhalb der Wohnumgebung
- Hinführung zur Teilhabe am Arbeitsleben und beruflicher Bildung
- Unterstützung für ein inklusives und selbstbestimmtes Leben
- Assistenz bei der Umsetzung individueller Teilhabeziele
Bundesteilhabegesetz: Tagesförderstätten
Die Tagesförderstätten der Johannes-Diakonie unterstützen nach Paragraf 52 des Landesrahmenvertrags in Baden-Württemberg Menschen mit schweren geistigen, körperlichen oder seelischen Behinderungen, die nicht am Arbeitsleben teilhaben können. Ziel ist der Erwerb und Erhalt praktischer Fähigkeiten für selbstständige Tagesgestaltung und Teilhabe. Angebote sind: Hinführung zu Beschäftigung, Vorbereitung auf Arbeit, lebenspraktische Handlungen (z.B. Hauswirtschaft), Sprache, Kommunikation, Mobilität, Blindentechnik. Leistungen in Fördergruppen oder einzeln. Individuelle Assistenz und Pflege sind möglich.
Fragen? Ich helfe gerne!
Dr. Claudia Zonta
Leitung Geschäftsbereich Teilhabe am Arbeitsleben
Telefon: 06261 88-770


