
Perspektiven für den allgemeinen Arbeitsmarkt
Wir begleiten Menschen auf ihrem Weg in den allgemeinen Arbeitsmarkt
Einstiegsqualifizierung
Ob Rasenmäher-Führerschein, Lötkurs oder Lagerlogistik – die Johannes-Diakonie bietet praxisnahe Qualifizierungsmaßnahmen, die den Einstieg in den allgemeinen Arbeitsmarkt erleichtern.
Unsere Kurse sind modular aufgebaut und können je nach Interesse und Fähigkeiten belegt werden. Sie werden von erfahrenen Fachkräften für Arbeit und Beschäftigung geleitet und stehen sowohl Klientinnen und Klienten der Johannes-Diakonie als auch externen Teilnehmenden offen.
Ein besonderes Angebot ist die Einstiegsqualifizierung Plus (EQ+), die gezielt auf eine Tätigkeit in einem bestimmten Berufsfeld vorbereitet. Die Johannes-Diakonie bietet EQ+ unter anderem in den Bereichen Hauswirtschaft, Holz, Metall und Lagerlogistik an. Unsere Maßnahme EQ+ umfasst Bildungsbausteine, die sich an den Ausbildungsinhalten der Fachausbildungspläne des Berufsbildungswerkes (BBW), an den Rahmenlehrplänen der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (LAG WfbM) sowie an allgemeinen Ausbildungsplänen orientieren.
Kooperative berufliche Bildung (KoBV) als Sprungbrett
Die Kooperative berufliche Bildung und Vorbereitung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt (KoBV) eröffnet Menschen mit Behinderung den Weg in eine berufliche Zukunft. Diese spezielle Bildungsmaßnahme verbindet schulische und berufliche Qualifizierung und bereitet gezielt auf eine Tätigkeit im allgemeinen Arbeitsmarkt vor.
KoBV ist eine berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme, die verschiedene Förderangebote bündelt. Sie kombiniert praxisnahe Berufserfahrung mit schulischer Weiterbildung und bietet umfassende Unterstützung durch Fachkräfte. Die Maßnahme dauert 11-18 Monate und folgt dem dualen Prinzip:
- Berufsschulunterricht mit sonderpädagogischer Begleitung
- Praktische Qualifizierung an drei Tagen pro Woche in Betrieben
- Begleitung durch den Integrationsfachdienst und Jobcoaching
Teilnehmende erhalten ein Ausbildungsgeld, Fahrkostenerstattung und sind sozialversichert.
Unterstützte Beschäftigung (UB)
Viele Personen wünschen sich eine Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Die Unterstützte Beschäftigung macht diesen Wunsch möglich – mit individueller Förderung und gezielter Qualifizierung.
Sie richtet sich an Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf und unterstützt sie dabei, ihre Fähigkeiten für eine Tätigkeit in Unternehmen zu entfalten. Dabei kommt das Konzept der Individuellen betrieblichen Qualifizierung (InbeQ) zum Einsatz, das von der Agentur für Arbeit oder der Deutschen Rentenversicherung (DRV) gefördert wird. Auch die Johannes-Diakonie ist anerkannter Anbieter dieser Maßnahme.
Fragen? Ich helfe gerne!
Dr. Claudia Zonta
Leitung Geschäftsbereich Teilhabe am Arbeitsleben
Telefon: 06261 88-770

