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Unsere Geschichte

Es begann im Sommer des Jahres 1880: Mehrere kirchlich und sozial engagierte Bürger sowie Geistliche gründeten eine "Anstalt für schwachsinnige Kinder"

Mehrere tausend Menschen mit Behinderung werden heute in der Johannes-Diakonie  in ganz Baden-Württemberg betreut.

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Aufbruch und Wandel

Mehrere tausend Menschen mit Behinderung werden heute in der Johannes-Diakonie an zahlreichen Standorten in ganz Baden-Württemberg betreut.

Neben den klassischen Angeboten der Behindertenhilfe (Wohnen, Werkstätten, Sonderschulen) bieten wir auch zunehmend alternative Betreuungsformen im Bereich der ambulanten und offenen Hilfen an.

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Seelsorge

Als Unternehmen in der Diakonie sind wir Wesens- und Lebensäußerung von Kirche.

Im 19. Jahrhundert musste die evangelische Kirche neu lernen, dass Glaube und Liebe, Verkündigung in Wort und Tat, martyria und diakonia (Verkündigung und Diakonie) wie die zwei Seiten einer Medaille sind.

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Ein Blick in unsere Geschichte

Es begann im Sommer des Jahres 1880: Mehrere kirchlich und sozial engagierte Bürger sowie Geistliche gründeten eine  „Anstalt für schwachsinnige Kinder". Sie kauften dafür das  „Bruckmann'sche Anwesen" in Mosbach im damaligen Großherzogtum Baden; es ist heute unser Haus Elz. Mit 16 Mädchen und Jungen begann die Arbeit. Damit gehört die Johannes-Diakonie Mosbach zu den ältesten Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen in Südwestdeutschland.

Von Anfang an war die Einrichtung ein Erfolg. Schon 1883 machte der rege Zulauf einen Neubau nötig, und zehn Jahre später wurden bereits 116 Mädchen und Jungen betreut.

Kurz nach der Jahrhundertwende ...

veranlasste die großherzogliche Regierung den Bau eines Krankenhaus und eines Pflegeheims für Erwachsene. Inzwischen hatte die Einrichtung auch einen neuen Namen erhalten:  „Erziehungs- und Pflegeanstalt für Geistesschwache". Die Zahl der  „Pfleglinge" in der nun wesentlich vergrößerten Anstalt wuchs rasch auf über 200.

Die Jahre des ersten Weltkrieges ...

waren auch für die Anstalt eine harte Zeit. Von den 21 männlichen Angestellten wurden zwölf eingezogen. Mit einem Schlag fehlten die meisten Lehrer, Handwerker und Pfleger. Dazu kam der im Laufe des Krieges immer fühlbarere Mangel an Lebensmitteln, Kohlen und Wäsche. Und bald nach Kriegsende kam mit der Inflation erneut eine schwere Herausforderung.

Das 50-jährige Jubiläum ...

war im Juli 1930 Anlass für eine große Feier. Die Anstalt wurden dafür gründlich renoviert. Ständig wuchs die Zahl der Bewohner und damit der Platzbedarf. Zum Glück konnte die Anstalt 1936 den  „Schwarzacher Hof" in Schwarzach übernehmen. Bis Kriegsbeginn stieg die Zahl der in Mosbach und Schwarzach untergebrachten geistig Behinderten auf 506.

Auch die Anstalt bekam immer stärker zu spüren ...

dass geistig Schwerbehinderte nach Ansicht der Nazi-Ideologen in Deutschland keinen Platz haben sollten. Die nationalsozialistische Regierung erließ ein Euthanasieprogramm, und dessen Auswirkungen trafen auch die Anstalt: Im September 1940 und im Juli 1944 wurden insgesamt 262 Heimbewohner gewaltsam aus Mosbach und Schwarzach abgeholt. Die Versuche von Anstaltsleiter Pfarrer Wilckens, die Todestransporte zu verhindern, waren vergebens.

Erst Ende August 1946 ...

konnte die Anstalt in Mosbach ihre Arbeit wieder aufnehmen, und über zwei Jahre später auch auf dem Schwarzacher Hof. Der Verwaltungsrat beschloss im Juli 1949, der Anstalt den Namen  „Johannes-Anstalten der Inneren Mission" zu geben. Seit 1964 trug sie den Namen  „Johannes-Anstalten Mosbach"; im Februar 2010 wurde sie zur  „Johannes-Diakonie Mosbach".

Mehr als 700 behinderte Menschen ...

lebten 1964 in Mosbach und Schwarzach, und stetig stieg die Zahl der Aufnahmegesuche. Deshalb beschloss der Verwaltungsrat in jenem Jahr umfangreiche Bau- und Renovierungsmaßnahmen, um dem gewaltig steigenden Bedarf gerecht zu werden. Im Grunde hat sich bis heute an der Situation nichts geändert: Immer noch ist, mit Unterbrechungen, rege Bautätigkeit zu verzeichnen.

Geändert aber hat sich seit Mitte der sechziger Jahre die Orientierung der Einrichtung. Von einer einfachen Pflegeanstalt entwickelte sie sich systematisch zu einem modernen Rehabilitationszentrum für geistig und mehrfachbehinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene, in dem heute etwa 2.900 Menschen mit Behinderungen leben.

In den kommenden Jahren ...

wird die Johannes-Diakonie Mosbach vor allem weitere neue wohnortnahe bzw. gemeindenahe Wohnangebote (Wohnstätten, Außenwohngruppen und Wohngemeinschaften) und ambulante Wohnformen entwickeln.

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