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Liebe Spenderin, lieber Spender
Viele Freunde und Gönner haben unsere Spendenprojekte in den Jahren 2005 und 2006 sehr großzügig unterstützt, wofür wir ihnen herzlich danken. Wir wollen nun über die Verwendung der Spenden aus diesen Projekten berichten. Unser Jubiläumsspendenprojekt 2005 »Bewegung ist Leben - Leben ist Bewegung« war ganz dem Thema Sport und Bewegung gewidmet. Das Jahresspendenprojekt 2006 »Lernen durch Erleben« unterstützte Projekte, die dem Bereich »Erlebnispädagogik« zugeordnet werden.
Das Jahresspendenprojekt 2006 »Lernen durch Erleben« ermöglicht erlebnispädagogische Projekte. Die dort gewonnenen Erfahrungen können sich durch gezieltes Aufarbeiten des Erlebten positiv auf Denken, Fühlen und Handeln auswirken. Rund 24.000 Euro wurden 2006 für erlebnispädagogische Projekte gespendet. So konnten und können viele Projekte realisiert werden:
An der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie (KJPP) und der Schwarzbach Schule am Schwarzacher Hof wurde eine Kletter-AG initiiert. Im Sommer geht es einmal wöchentlich zum Klettern am Felsen im Klettergarten Schriesheim. Darüber hinaus wurde Baumklettern für Kinder und Jugendliche im Klinikgarten und am Kletterturm der Schwarzbach Schule angeboten. Auch die Wintermonate sind nicht »kletterfrei«. Dann werden die Kids an Kunstwänden in Kletterhallen aktiv.
Mit Hilfe der Spendengelder konnten Klettermaterialien wie Helme, Klettergurte, ein Seil, Karabiner und Kletterschuhe angeschafft werden.
Zwischen der Kletter-AG der KJPP und der Schwarzbach Schule gibt es eine enge Kooperation. Man plant gemeinsame Touren und nutzt auch Materialien gemeinsam. Für die Rad-AG wurden vier Mountainbikes eingekauft sowie Ausrüstungsgegenstände wie Winterhosen, Winterhandschuhe und Radbrillen. Die Rad-AG kommt ganzjährig im wöchentlichen Rhythmus zusammen und ist unterteilt in Einsteiger, Fortgeschrittene und Kinder.
Des Weiteren gibt es regelmäßig erlebnispädagogische und abenteuerpädagogische Tagesmaßnahmen, die in die nähere und weitere Umgebung führten.
Die Schwarzbach Schule konnte durch Spenden die Ausrüstung der Ski-Gruppe entscheidend verbessern und ergänzen. Zudem wurde die Durchführung der Ski-Freizeit im Jahr 2006 und 2007 gesichert.
Erstmals nahm eine Mannschaft der Schwarzbach Schule im Februar 2007 an den Special Olympics National Winter Games in Oberhof teil. Auch dies wäre ohne die Unterstützung durch Spenden nicht möglich gewesen.
Die Förderprojekte reichten von wettkampforientierten Sportmaßnahmen bis hin zum Projekt »Integratives Sport- und Bewegungskonzept für Menschen mit sehr schweren Behinderungen«. Wir dürfen uns über Spenden in Höhe von rund 66.000 Euro freuen. Damit wurden verschiedene Maßnahmen unterstützt:
2005 wurde der Erweiterungsbau der Werkstatt am Sportplatz seiner Bestimmung übergeben. Ein Jahr zuvor begannen die Baumaßnahmen, und der Sport- und Freizeitplatz musste dem Neubau weichen. Trotz der Freude über den gelungenen Neubau war etwas Wehmut wegen des verlorenen Freizeitgeländes geblieben. Nun kann mit Spendengeldern ein neuer Bolzplatz mit Ballfangzaun, Ruheplatz und Grillplatz mit barrierefreiem Zugang geschaffen werden. Im Juni feiern die Werkstätten die Einweihung, gemeinsam mit dem 30-jährigen Bestehen der Werkstatt am Sportplatz.
Inzwischen wurden in allen Fachbereichen Reha- und Sportprojekte geplant, auch für Menschen mit schweren Behinderungen. Die Kurse werden von besonders ausgebildeten Sport-Übungsleitern abgehalten, Inhalte und Ziele des Trainings werden sehr individuell geplant und orientieren sich am Bedarf der Gruppe. Sowohl die Honorare der Übungsleiter als auch die notwendigen Materialien können über Spenden finanziert werden. Exemplarisch für zahlreiche Angebote sollen zwei dieser Projekte vorgestellt werden.
Die 14 Bewohner der Sport-AG Kraichgau 1 und 2 treffen sich wöchentlich, unter ihnen 12 Rollstuhlfahrer und sechs Bewohner, die einen Rollator benötigen. Einige von ihnen können kaum sprechen oder sie sind taubstumm. Die Gruppe beginnt mit einer Aufwärmphase mit Musik, Wurfsäckchen und Schwungtuch, dann folgen gemeinsame Spiele mit diversen Bällen, eine Entspannungsphase bildet den Abschluss. Dabei können kleine Erlebnisse große Wirkung erzielen. »Ich spüre plötzlich meinen ganzen Rücken«, sagt eine durch Skoliose geschädigte Frau, die bisher der Bodenlagerung sehr skeptisch gegenüberstand.
In der Sport-AG der Waldstraße 8 sind 12 Personen im Alter von 28 bis 50 Jahren aktiv. Die heterogene Gruppe trainiert einmal wöchentlich. Ziel der Betreuer ist es, Freude an der Bewegung zu ermöglichen, Körper- und Bewegungserfahrungen, Sozialerfahrungen und Materialerfahrungen zu sammeln. Dies geschieht durch Übungen mit verschiedenen Materialien und Wanderungen in der freien Natur.
Menschen mit psychischen Erkrankungen sind häufig für Gespräche nicht zugänglich. Sie sind dennoch oft in der Lage, aktiv zu werden, neue Kompetenzen zu erwerben, vorhandene Fähigkeiten zu aktivieren und weiter zu entwickeln. Dies bewies ein kleines Team von psychisch kranken Menschen, Patienten der Psychiatrischen Institutsambulanz in Mosbach, beim Bau einer Hütte, die auch für Freizeitmaßnahmen genutzt wird. Unter Assistenz der Ergotherapie konnte neues Selbstvertrauen aufgebaut werden. Im nächsten Jahr soll ein Bouleplatz entstehen, falls es auch hierfür wieder Spendengelder gibt.
Teilnahme an den »Special Olympics National Games« 2006 in Berlin
Spendengelder halfen mit, dass 25 Sportler der Johannes-Diakonie Mosbach bei den Special Olympics in Berlin grandiose Erfolge erringen konnten. 12 Gold-, vier Silber- und fünf Bronze-Medaillen holten die Olympioniken in Berlin. Die Teilnahme des großen Teams an den Spielen konnte nur mit Zuschüssen aus der Spendenkasse realisiert werden.
Wir danken allen Spenderinnen und Spendern
für die großzügige Unterstützung
in den letzten Jahren!
Kontakt:
Johannes-Diakonie Mosbach
Neckarburkener Straße 2-4
74821 Mosbach
Tel.: 06261/88-0
Fax: 06261/88-660
Internet: www.johannes-diakonie.de
E-Mail an die Johannes-Diakonie Mosbach
Sie können hier ein pdf-Formular für eine Abbuchungsermächtigung herunterladen (28 KB).
Wir bitten Sie, das Formular dann auszudrucken, auszufüllen, zu unterschreiben und uns postalisch oder per Fax zuzusenden. Auf Wunsch (entsprechendes Formularfeld ankreuzen!) schicken wir Ihnen eine Spendenbescheinigung zu.
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