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Fachleute „für das Leben“ geworden

Berufsbildungswerk Mosbach verabschiedete 74 Absolventen

Feierlich waren Eltern, Angehörige, Freunde, Grußwortredner und Mitarbeitende zusammengekommen. Im Mittelpunkt standen sie: 74 Absolventinnen und Absolventen des Berufsbildungswerkes Mosbach (BBW), einem gemeinnützigen Unternehmen der Johannes-Diakonie. Dieser Tage konnten sie Zeugnisse, Gesellen- und Facharbeiterbriefe in der Mosbacher Johanneskirche entgegennehmen.

Das BBW Mosbach konnte in diesem Jahr 74 Absolventinnen und Absolventen verabschieden.

Traditionell begann die Feier mit einer Andacht. In dieser hob Pfarrer Richard Lallathin gegenüber den ehemaligen Auszubildenden hervor: „Sie sind im BBW auch zu Fachfrauen und -männern für das Leben geworden.“ Ihnen gab er die Gewissheit mit auf den weiteren Weg, „dass unser himmlischer Vater seine schützenden Hände über einen jeden von uns hält.“
Im ersten Grußwort lobte Dr. Hanns-Lothar Förschler, Vorstandsvorsitzender der Johannes-Diakonie, auch im Namen seines Kollegen Jörg Huber: Im BBW werden die Jugendlichen dabei angeleitet, ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben zu führen – „Diese Chance wollen wir ihnen ermöglichen.“ Dazu gehöre auch die Vermittlung von persönlichen Kompetenzen, unterstrich Klaus Bucher von der Agentur für Arbeit Tauberbischofsheim. Etwa die Hälfte der BBW-Absolventen aus dieser Region hätten bereits einen Arbeitsplatz finden können. Darauf könnten die Jugendlichen, Eltern und begleitenden Fachleute stolz sein. Im Ausbildungsabschluss sah auch Theo Häfner, der für die Handwerkskammer (HwK) Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald und die hiesige Kreishandwerkerschaft sprach, einen Erfolg für alle Beteiligten. „Habt weiter Ehrgeiz!“ wandte er sich an die Geehrten. Lob und Ermutigung für sie gab es auch von Kurt Gallion von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Rhein-Neckar. Spontan kürzte er seine Rede. „Ihr wollt sicher feiern“, wähnte er gegenüber den Jugendlichen.
Daniel Kropfreiter

Daniel Kropfreiter von der Teilnehmervertretung des BBW erinnerte die Auszubildenden, niemals aufzugeben. Den Mitarbeitenden des BBW dankte er dafür, „dass ihr für uns da wart und uns niemals aufgegeben habt“.

An diesem „Tag besonderer Freude“ gratulierte auch BBW-Leiter Albert Stelzle den Absolventen: „Sie haben das Ziel erreicht, das Sie mit großem Engagement angesteuert haben, manchmal auch mit unserem Nachdruck. Sie stehen heute zu Recht im Mittelpunkt.“ Sein Dank galt der Arbeitsagentur Tauberbischofsheim, Vertretern der kooperierenden Betriebe und Schulen, den zuständigen Stellen der IHK und HwK sowie dem Regierungspräsidium Karlsruhe, den allesamt ehrenamtlichen Prüfenden sowie Mitarbeitenden des BBW.

Dajana Eichhorn erhielt eine Auszeichnung als prüfungsbesteUm „Punkt 15 Uhr, 15 Minuten und 30 Sekunden“ verkündete Stelzle den Höhepunkt der Veranstaltung: die Zeugnisübergabe, die er zusammen mit Abteilungsleitenden des BBW vornahm. Auch Auszeichnungen für besondere schulische, praktische und persönliche Leistungen gab es, z.B. für Beiköchin Dajana Eichhorn als Prüfungsbeste.

„Ihr träumt jetzt von Freizeit und Urlaub“, mutmaßte Lehrer Hans Borger. Deshalb lautete der letzte Song der „BBW-Band“ und der „BBW-Azubis“: „Surfen auf dem Baggersee“. Doch bevor es vielleicht an den See ging, bewirteten Mitarbeitende die Festgäste am Grill vor dem BBW. (da)



Dirk Adler
Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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